ProjektIRTG - support – International Research Training Group on women's mental health across the reproductive years -…

Grunddaten

Akronym:
IRTG - support
Titel:
International Research Training Group on women's mental health across the reproductive years - data management support
Laufzeit:
01.10.2022 bis 30.09.2027
Abstract / Kurz- beschreibung:
Das beantragte Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) vereint Wissenschaftler*innen der Universität Tübingen und der Universität Uppsala, Schweden. Im Zentrum des IRTGs steht ein klinisch und gesell-schaftlich hoch relevantes Thema: die psychische Gesundheit von Frauen während der reproduktiven Jahre. Mehrmals durchlaufen Frauen hormonelle Übergangsphasen mit Auswirkungen auf ihre kogniti-ven und emotionalen Fähigkeiten, die Plastizität des Gehirns sowie die (psychische) Gesundheit. In die-sen Übergangsphasen steigt das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depression und Angststörungen dramatisch an. Innerhalb des IRTGs wollen wir diese Zusammenhänge zwischen hormonellen Über-gangsphasen und der psychischen Gesundheit von Frauen über die reproduktiven Jahre hinweg besser verstehen, indem wir bestehende Hypothesen mit einem starken Fokus auf den Einfluss der Sexualhor-mone adressieren. Dabei wollen wir auf negative und positive Valenz fokussieren, da psychische Erkran-kungen durch ein emotionales Ungleichgewischt gekennzeichnet sind, d.h. ein hohes Maß an negativen Emotionen und/oder den Verlust positiver emotionaler Erfahrungen. Zu diesem Zweck folgen alle Pro-jekte einem translationalen Ansatz für menschliches Verhalten und psychische Gesundheit, der es uns ermöglicht, auf spezifische (neuro-)biologische Prozesse abzuzielen, die der Psychopathologie zugrunde liegen. Für uns ist der Bereich der negativen (Stress) und positiven Valenz (Belohnung) besonders wich-tig, der auf unterschiedlichen Ebenen abgedeckt werden soll (vom Verhalten bis zur Plastizität des Ge-hirns). Unsere langfristige Perspektive ist es, die Prävention, Erkennung und Behandlung betroffener Frauen zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Antragsteller*innen aus Tübingen und Uppsala ihre wissenschaftliche Expertise und ihr klinisches Fachwissen kombinieren, disziplinübergreifend zusammenarbeiten, gemeinsam Forschungsdaten sammeln und analysieren sowie junge Wissenschaft-ler*innen ausbilden. Die psychische Gesundheit von Frauen umfasst viele Aspekte, die nicht von einer einzigen Disziplin abgedeckt werden können. Aus diesem Grund haben die Antragsteller*innen ein um-fassendes und einzigartiges Qualifizierungsprogramm entwickelt, das sich auf Prinzipien klinisch relevan-ter Forschung, international Austauschs und Synergien konzentriert. Wir fördern wissenschaftliche Ex-zellenz und Unabhängigkeit und garantieren gleichzeitig maximale Unterstützung. Unsere Dokto-rand*innen werden im Rahmen des Mentoring-Programms von einem/r schwedischen und einem/r deutschen Forscher*in supervidiert und von schwedisch-deutschen Teams betreut, sodass sie von ihrer Mobilitätsphase optimal profitieren können. Damit schafft dieses IRTG ein wissenschaftlich produktives und interdisziplinäres Umfeld für hochkarätige Ausbildung junger Wissenschaftler*innen und wird Tü-bingen und Uppsala an die Spitze der Forschung und Ausbildung im Bereich der psychischen Gesundheit von Frauen bringen. Das fungiert als Zentralprojekt für Datenmanagement.

Beteiligte Mitarbeiter/innen

Leiter/innen

Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik (WSI)
Fachbereich Informatik, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Zentrum für Quantitative Biologie (QBIC)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Interfakultäres Institut für Biomedizinische Informatik (IBMI)
Interfakultäre Institute

Ansprechpartner/innen

Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV)
Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKM)

Weitere Mitarbeiter/innen

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Universität Tübingen
Zentrum für Quantitative Biologie (QBIC)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen

Lokale Einrichtungen

Zentrum für Quantitative Biologie (QBIC)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Universität Tübingen

Geldgeber

Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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