ProjektSIGEL – Sicheres Gebären in vulnerablen Lebensumständen
Grunddaten
Akronym:
SIGEL
Titel:
Sicheres Gebären in vulnerablen Lebensumständen
Laufzeit:
01.10.2025 bis 30.09.2027
Abstract / Kurz- beschreibung:
Ziel des Diskursprojekts SIGEL ist es, den dringend benötigten Diskurs um die Betreuung vulnerabler
Schwangerer in Deutschland anzustoßen. Dafür sollen zentrale ethische, soziale und rechtliche
Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Betreuung und Versorgung Schwangerer aus vulnerablen
Personengruppen entstehen, erarbeitet werden. An den Schnittstellen von Gesellschaft, Wissenschaft und
Praxis, insbesondere durch direkte Partizipation betroffener Schwangerer und Akteur*innen der
Hebammenwissenschaft und -praxis soll öffentlich sowie in der Fachgemeinschaft verhandelt werden, wie
die spezifischen Risiken und Bedürfnisse vulnerabler Gruppen besser adressiert werden können und deren
Versorgung bestmöglich gestaltet werden kann. Voraussetzung hierbei ist eine entsprechende
Kategorisierung von Personen als Angehörige einer vulnerablen Gruppe. Diese Markierung von Differenz
und Zuschreibung von Vulnerabilität ist ein sozial voraussetzungsvoller Vorgang, der auch gewisse
Gefahren mit sich bringt und daher kritisch zu reflektieren ist. Mit der Differenzierung von Menschen sind
häufig auch Bewertungen von Zugehörigkeiten sowie stereotypisierte Verhaltenserwartungen verbunden.
Daher erscheint es notwendig, die im Kontext der Geburtshilfe angestrebte Sichtbarmachung Angehöriger
vulnerabler Personengruppen und ihrer Probleme gleichzeitig mit begleitenden Maßnahmen zur Reflektion
zu flankieren. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass sowohl im Diskurs um die besonderen
Bedürfnisse von Frauen aus vulnerablen Gruppen als auch bei der praktischen Verbesserung ihrer
Betreuung bei der Geburt nicht automatisch mit dem Aufrufen abwertender Zuschreibungen verbunden
wird.
Schwangerer in Deutschland anzustoßen. Dafür sollen zentrale ethische, soziale und rechtliche
Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Betreuung und Versorgung Schwangerer aus vulnerablen
Personengruppen entstehen, erarbeitet werden. An den Schnittstellen von Gesellschaft, Wissenschaft und
Praxis, insbesondere durch direkte Partizipation betroffener Schwangerer und Akteur*innen der
Hebammenwissenschaft und -praxis soll öffentlich sowie in der Fachgemeinschaft verhandelt werden, wie
die spezifischen Risiken und Bedürfnisse vulnerabler Gruppen besser adressiert werden können und deren
Versorgung bestmöglich gestaltet werden kann. Voraussetzung hierbei ist eine entsprechende
Kategorisierung von Personen als Angehörige einer vulnerablen Gruppe. Diese Markierung von Differenz
und Zuschreibung von Vulnerabilität ist ein sozial voraussetzungsvoller Vorgang, der auch gewisse
Gefahren mit sich bringt und daher kritisch zu reflektieren ist. Mit der Differenzierung von Menschen sind
häufig auch Bewertungen von Zugehörigkeiten sowie stereotypisierte Verhaltenserwartungen verbunden.
Daher erscheint es notwendig, die im Kontext der Geburtshilfe angestrebte Sichtbarmachung Angehöriger
vulnerabler Personengruppen und ihrer Probleme gleichzeitig mit begleitenden Maßnahmen zur Reflektion
zu flankieren. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass sowohl im Diskurs um die besonderen
Bedürfnisse von Frauen aus vulnerablen Gruppen als auch bei der praktischen Verbesserung ihrer
Betreuung bei der Geburt nicht automatisch mit dem Aufrufen abwertender Zuschreibungen verbunden
wird.
Schlüsselwörter:
Schwangerschaft
pregnancy
Diskursverfahren
Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Institut für Soziologie
Fachbereich Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Ansprechpartner/innen
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Methodenzentrum
Fachbereich Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Institut für Gesundheitswissenschaften
Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät
Institut für Gesundheitswissenschaften
Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät
Institut für Gesundheitswissenschaften
Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät
Lokale Einrichtungen
Tübinger Zentrum für Gender- und Diversityforschung (ZGD)
Zentren oder interfakultäre wissenschaftliche Einrichtungen
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Methodenzentrum
Fachbereich Sozialwissenschaften
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Hebammenwissenschaft
Institut für Gesundheitswissenschaften
Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät
Geldgeber
Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland