ProjektOHyO – Etablierung eines offenen Video-over-IP OP-Videomanagements in der Hybrid-OP-Anwendung zur Integration von…
Grunddaten
Akronym:
OHyO
Titel:
Etablierung eines offenen Video-over-IP OP-Videomanagements in der Hybrid-OP-Anwendung zur Integration von Endoskopie, interventioneller Radiologie und minimalinvasiver Chirurgie
Laufzeit:
01.04.2026 bis 31.03.2028
Abstract / Kurz- beschreibung:
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Videomanagementkonzepts, das einen OP-Saal hybrid, flexibel und interdisziplinär für endoskopische, interventionell-radiologische sowie später auch laparoskopische und roboterassistierte Eingriffe nutzbar macht. Das Projekt soll unter realitätsnahen Bedingungen am humanen Körperspendermodell der Klinischen Anatomie in Tübingen umgesetzt werden. Dies ermöglicht eine einzigartige, praxisnahe Evaluierung des hybriden Videomanagementsystems. Es werden typische klinische Anwendungsfälle definiert, aus denen konkrete Anforderungen an das Videomanagementsystem abgeleitet werden. Dadurch soll ein schneller und standardisierter Wechsel zwischen verschiedenen Videoquellen und Anzeigegeräten möglich werden. Weiteres Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines technischen Konzeptes für die Videoübertragung über IP-Netzwerke, das auf standardisierten, offenen Protokollen basiert, wie sie bereits in der Broadcasting-Industrie verwendet werden. Derzeit verfügbare AVoIP-Systeme sind proprietär und technisch uneinheitlich, was zu isolierten OP-Strukturen, eingeschränkter Gerätekompatibilität und erhöhter Ressourcenbelastung führt. So soll ein schneller Wechsel zwischen Videoquellen und Anzeigegeräten, verlustfrei und latenzarm, ermöglicht werden. Dabei sollen unterschiedliche Bildquellen (z. B. Endoskopie, Radiologie, PACS) und Ausgabegeräte (z. B. Monitore, Großbildsysteme) unterschiedlicher Hersteller integriert werden. Neben der Analyse von Wechselzeiten, Bildqualität und Latenz bei den Simulationen wird die Integration von Bildanalyse- und Assistenzsystemen untersucht und mit konventioneller Technologie verglichen. Die technische Umsetzung berücksichtigt besonders die geltenden regulatorischen Vorgaben und die sich ständig verändernden Bedingungen im OP. Das Ziel ist eine verlustfreie, verzögerungsarme und herstellerübergreifend kompatible Videoübertragung unter Einbindung von Assistenzsystemen und standardisierten Steuerprotokollen.
Schlüsselwörter:
Medizin
medicine
Medizintechnik
medical engineering
Anatomie
Chirurgie
Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Medizinische Fakultät
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik
Department für Anatomie, Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Department für Anatomie, Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Ansprechpartner/innen
Medizinische Fakultät
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Medizinische Fakultät
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Lokale Einrichtungen
Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik
Department für Anatomie
Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Nichtklinische Institute, Medizinische Fakultät
Geldgeber
Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland