ProjektKoloniale Narrative im Spiel eine explorative Studie zu (post)kolonialen Foodscapes in analogen und digitalen…
Grunddaten
Titel:
Koloniale Narrative im Spiel eine explorative Studie zu (post)kolonialen Foodscapes in analogen und digitalen Spielen
Laufzeit:
01.04.2026 bis 30.09.2026
Abstract / Kurz- beschreibung:
Das geplante Vorhaben dient der Vorbereitung eines größeren, drittmittelgeförderten Forschungsprojekts (z. B. DFG) zu (post)kolonialen Foodscapes und deren Reproduktion in populärkulturellen Medien. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern koloniale Stereotype und Narrative in analogen und digitalen Spielen fortgeschrieben, modifiziert oder kritisch reflektiert werden. Spiele stellen dabei ein besonders aufschlussreiches Untersuchungsfeld dar, da sie über narrative, visuelle und interaktive Elemente zugleich gesellschaftliche Wissensordnungen vermitteln und habitualisieren.
In einer explorativen Vorstudie soll das analoge Spiel Puerto Rico (Originalversion von 2002) als Beispiel herangezogen werden. Dieses Spiel gilt in der Spieleszene als Klassiker, steht jedoch in der Kritik, koloniale Machtverhältnisse und ökonomische Ausbeutungsstrukturen unreflektiert zu reproduzieren. Durch eine Kombination aus teilnehmender Beobachtung und Gruppendiskussionen soll untersucht werden, wie Spielerinnen und Spieler die im Spiel angelegten kolonialen Bedeutungen wahrnehmen, interpretieren und gegebenenfalls hinterfragen.
Geplant sind drei Spieltermine mit jeweils vier Teilnehmenden. Nach den Spielsitzungen werden Gruppengespräche geführt, um die subjektiven Deutungen und emotionalen Reaktionen der Teilnehmenden zu erfassen. Die Auswertung erfolgt qualitativ, orientiert an diskursanalytischen und interpretativen Verfahren. Die Ergebnisse der Studie sollen in einem wissenschaftlichen Artikel publiziert werden und als empirische Grundlage für den geplanten größeren Forschungsantrag dienen.
In einer explorativen Vorstudie soll das analoge Spiel Puerto Rico (Originalversion von 2002) als Beispiel herangezogen werden. Dieses Spiel gilt in der Spieleszene als Klassiker, steht jedoch in der Kritik, koloniale Machtverhältnisse und ökonomische Ausbeutungsstrukturen unreflektiert zu reproduzieren. Durch eine Kombination aus teilnehmender Beobachtung und Gruppendiskussionen soll untersucht werden, wie Spielerinnen und Spieler die im Spiel angelegten kolonialen Bedeutungen wahrnehmen, interpretieren und gegebenenfalls hinterfragen.
Geplant sind drei Spieltermine mit jeweils vier Teilnehmenden. Nach den Spielsitzungen werden Gruppengespräche geführt, um die subjektiven Deutungen und emotionalen Reaktionen der Teilnehmenden zu erfassen. Die Auswertung erfolgt qualitativ, orientiert an diskursanalytischen und interpretativen Verfahren. Die Ergebnisse der Studie sollen in einem wissenschaftlichen Artikel publiziert werden und als empirische Grundlage für den geplanten größeren Forschungsantrag dienen.
Schlüsselwörter:
Foodscapes
Postcolonialism
Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Forschungsbereich Geographie
Fachbereich Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Ansprechpartner/innen
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Forschungsbereich Geographie
Fachbereich Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Lokale Einrichtungen
Forschungsbereich Geographie
Fachbereich Geowissenschaften
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Geldgeber
Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland