ProjektPerformativ, situiert, verflochten: Theologie im relational turn (Tagung)
Grunddaten
Titel:
Performativ, situiert, verflochten: Theologie im relational turn (Tagung)
Laufzeit:
29.10.2026 bis 31.10.2026
Abstract / Kurz- beschreibung:
Als "Relational Turn" wird eine neue Art des Denkens in Beziehungen bezeichnet, bei dem die Relationen den Relata vorausgehen. Zu nennen sind hier insbesondere die Akteur-Netzwerk-Theorie, die Science and Technology Studies, der Neue Materialismus und der kritische Posthumanismus. Die Tagung nimmt sich vor, die noch junge Debatte zu sammeln und zu systematisieren. Welche epistemologischen Verschiebungen ergeben sich – gerade für eine Theologie, die in der Folge der anthropologischen Wende vornehmlich subjektphilosophisch denkt? Was bedeutet ein relationales Denken für das Verständnis zentraler Inhalte des christlichen Glaubens, wie das Gott-Welt-Verhältnis, die Christologie oder die Anthropologie? Und inwiefern fordert der relational turn gängige Konzepte der (theologischen) Ethik heraus – insbesondere die Zentralstellung menschlicher Autonomie? Die Tagung möchte diese Fragen bewusst weit stellen und beantworten, um der Grundlagendebatte, die der Theologie hier zweifelsohne bevorsteht, gerecht zu werden.
Schlüsselwörter:
Relational Turn, Posthumanismus, Theologie, Bruno Latour, Karen Barad, Donna Haraway
Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Katholisch-Theologisches Seminar
Katholisch-Theologische Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Lokale Einrichtungen
Katholisch-Theologische Fakultät
Universität Tübingen
Geldgeber
Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Kooperationen
Salzburg, Österreich