ProjektEvidenz – Was ist philologische Evidenz? Literaturwissenschaftliche und juristische Perspektiven

Grunddaten

Akronym:
Evidenz
Titel:
Was ist philologische Evidenz? Literaturwissenschaftliche und juristische Perspektiven
Laufzeit:
01.02.2021 bis 31.05.2026
Abstract / Kurz- beschreibung:
Die Herausforderung, die jede Beschäftigung mit Evidenz mit sich bringt, liegt in ihrer Mehrdeutigkeit: Evidenz kann z.B. als Produkt eines Erkenntnisvorgangs aufgefasst werden, ebenso aber als Voraussetzung für Erkennen und Urteilen; Evidenz hat gleichermaßen mit Rationalität und Intuition zu tun, sie beweist etwas, ist aber in ihrer ,Augenscheinlichkeit‘ oft selbst nicht vollständig erklärbar.
Obwohl Evidenz häufig als eine zentrale Instanz bei Erkenntnis- und Urteilsprozessen aufgerufen wird, fehlt es bislang an Ansätzen, die eine theoretisch und methodologisch reflektierte Bestimmung dessen vornehmen, was Evidenz als (nicht) hermeneutischen Begriff ausmacht. Im Rahmen des Netzwerks wird erforscht, wie sich der Begriff und das Konzept von Evidenz für möglichst viele interpretative Wissenschaften fruchtbar machen lässt. Das interdisziplinäre Projekt setzt sich aus Vertretern der Klassischen Philologie, der Germanistik und der Rechtswissenschaften zusammen.
Schlüsselwörter:
Evidenz
philologische Praxis
Erkenntnis und Urteil
Interpretation

Beteiligte Mitarbeiter/innen

Leiter/innen

Philologisches Seminar
Fachbereich Altertums- und Kunstwissenschaften, Philosophische Fakultät
SFB 1391 - Andere Ästhetik
Sonderforschungsbereiche und Transregios

Weitere Mitarbeiter/innen

Philologisches Seminar
Fachbereich Altertums- und Kunstwissenschaften, Philosophische Fakultät

Lokale Einrichtungen

Philologisches Seminar
Fachbereich Altertums- und Kunstwissenschaften
Philosophische Fakultät

Geldgeber

Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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