ProjektNo-TB Studie – Prävalenz nicht-tuberkulöser Infektionen bei Patienten mit vermuteter Tuberkuloseerkrankung in…
Grunddaten
Akronym:
No-TB Studie
Titel:
Prävalenz nicht-tuberkulöser Infektionen bei Patienten mit vermuteter Tuberkuloseerkrankung in Gabun - eine Proof-of-Principle-Studie
Laufzeit:
01.04.2024 bis 30.09.2025
Abstract / Kurz- beschreibung:
Die diagnostische Kapazität in TB-Endemiegebieten ist häufig limitiert, dies resultiert in einem hohen Anteil von mikrobiologisch unbestätigten (klinische Diagnose) oder übersehenen TB-Fällen. Die Sterblichkeit ist bei klinischer TB erhöht, die Gründe dafür sind noch nicht geklärt. Eine Hypothese ist das Vorhandensein von nicht diagnostizierten Nicht-TB-Infektionen, die durch eine empirische TB-Behandlung nicht adressiert werden. Erreger wie nichttuberkulöse Mykobakterien (NTM), Pilze oder Parasiten (z. B. Paragonimiasis) können TB-Symptome nachahmen und zu TB-verdächtigen diagnostischen Befunden führen (z.B. säurefeste Stäbchen, Granulome oder Kavernen), was in einer TB-Diagnose resultiert. Die
mikrobiologische Differenzierung zur TB erfordert high-level Labore oder die Verfügbarkeit von Point-ofCare-Tests. Diese need-assessment und proof-of-principle Studie soll Nicht-TB-Infektionen bei Patienten mit vermuteter TB innerhalb der Infrastruktur der etablierten afrikanischen Partnereinrichtung des DZIF in Gabun untersuchen. Neben Diagnose- und Outcome-Daten werden wir die Verarbeitung und Untersuchung der Proben vor Ort durch den Aufbau einer Biobank für weiterführende Untersuchungen (z. B. 16S-PCR, Sequenzierung) ergänzen. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten Anknüpfungsmöglichkeiten für multipathogen-Forschung und können Informationen zur Optimierung der Test- und Behandlungsalgorithmen
ergeben.
mikrobiologische Differenzierung zur TB erfordert high-level Labore oder die Verfügbarkeit von Point-ofCare-Tests. Diese need-assessment und proof-of-principle Studie soll Nicht-TB-Infektionen bei Patienten mit vermuteter TB innerhalb der Infrastruktur der etablierten afrikanischen Partnereinrichtung des DZIF in Gabun untersuchen. Neben Diagnose- und Outcome-Daten werden wir die Verarbeitung und Untersuchung der Proben vor Ort durch den Aufbau einer Biobank für weiterführende Untersuchungen (z. B. 16S-PCR, Sequenzierung) ergänzen. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten Anknüpfungsmöglichkeiten für multipathogen-Forschung und können Informationen zur Optimierung der Test- und Behandlungsalgorithmen
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Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Medizinische Fakultät
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Lokale Einrichtungen
Abteilung VII, Tropenmedizin
Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik (Department)
Kliniken und klinische Institute, Medizinische Fakultät
Kliniken und klinische Institute, Medizinische Fakultät
Geldgeber
Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland
Kooperationen
Lambaréné, Gabun