ProjektAxCut: Eine sichere Zwischensprache für schnelle, allgegenwärtige Asynchronität
Grunddaten
Titel:
AxCut: Eine sichere Zwischensprache für schnelle, allgegenwärtige Asynchronität
Laufzeit:
17.04.2026 bis 16.04.2029
Abstract / Kurz- beschreibung:
Typischerweise sind Programmiersprachen, ihre Übersetzer und der genutzte Zwischencode auf Stapelverarbeitungsprogramme ausgelegt. Diese verarbeiten Eingaben, die bei Programmstart bekannt sind, und stehen im Kontrast zu interaktiven Programmen, die während des Programmablaufs ständig neue Eingaben erhalten. Interaktive Programme gewinnen heutzutage immer mehr an Bedeutung. Sie interagieren mit der Außenwelt, sowohl mit Eingabe- und Ausgabegeräten als auch mit spezieller Hardware wie GPUs und TPUs, um rechenaufwändige Aufgaben durchzuführen. In beiden Fällen darf unabhängige Arbeit nicht blockiert werden, um zu verhindern, dass Programme unreaktiv werden. Mit anderen Worten: die Kommunikation mit diesen Geräten muss asynchron erfolgen. In den letzten Jahrzehnten haben diese Anforderungen zu neuen Programmierparadigmen und neuen Programmiersprachen geführt, die nun neue Arten von Zwischencode benötigen.
Das Ziel des vorgeschlagenen Forschungsprojekts ist es daher, eine neue Art von Zwischenrepräsentationen zu entwickeln: AxCut. Sie wird von Grund auf für asynchrone Programmierparadigmen entwickelt. Dies steht im Gegensatz zu vielen bestehenden akademischen und industriellen Zwischenrepräsentationen, die Unterstützung für Asynchronität nur im Nachhinein - wenn überhaupt - hinzugefügt haben. Indem AxCut sich am klassischen Sequenzenkalkül orientiert, wird es nicht nur außerordentlich gut geeignet sein, asynchrone Programme darzustellen und zu optimieren, sondern auch, deren Korrektheit formal zu begründen. All dies dient letztlich dazu, Software zuverlässiger und reaktiver zu machen und den heutigen Herausforderungen allgegenwärtiger Asynchronität zu begegnen.
Das Ziel des vorgeschlagenen Forschungsprojekts ist es daher, eine neue Art von Zwischenrepräsentationen zu entwickeln: AxCut. Sie wird von Grund auf für asynchrone Programmierparadigmen entwickelt. Dies steht im Gegensatz zu vielen bestehenden akademischen und industriellen Zwischenrepräsentationen, die Unterstützung für Asynchronität nur im Nachhinein - wenn überhaupt - hinzugefügt haben. Indem AxCut sich am klassischen Sequenzenkalkül orientiert, wird es nicht nur außerordentlich gut geeignet sein, asynchrone Programme darzustellen und zu optimieren, sondern auch, deren Korrektheit formal zu begründen. All dies dient letztlich dazu, Software zuverlässiger und reaktiver zu machen und den heutigen Herausforderungen allgegenwärtiger Asynchronität zu begegnen.
Schlüsselwörter:
Informatik
computer science
Asynchronität
Sequenzenkalkül
Klassische Logik
Programmiersprachen
Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Fachbereich Informatik
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Ansprechpartner/innen
Tübingen AI Center
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Weitere Mitarbeiter/innen
Institut für Physikalische und Theoretische Chemie (IPTC)
Fachbereich Chemie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Chemie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik (WSI)
Fachbereich Informatik, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Informatik, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Lokale Einrichtungen
Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik (WSI)
Fachbereich Informatik
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Geldgeber
Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland