ProjektNEUROENHANCE – Verbundprojekt: Soziotechnische, regulatorische und partizipative Perspektiven auf…

Grunddaten

Akronym:
NEUROENHANCE
Titel:
Verbundprojekt: Soziotechnische, regulatorische und partizipative Perspektiven auf neurotechnologisches Human Enhancement im Kontext von Arbeit - NEUROENHANCE ; Teilvorhaben: Co-Kreation zukünftiger Visionen neurotechnologischer Arbeitssysteme (AP2)
Laufzeit:
01.07.2026 bis 30.06.2028
Abstract / Kurz- beschreibung:
Digitale und neurotechnologische Innovationen verändern zunehmend Arbeits- und Lebenswelten.
Verfahren wie Neurofeedback, Brain-Computer Interfaces oder neuroadaptive Assistenzsysteme eröffnen
neue Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und Technik und werden verstärkt auch im Kontext
von Leistungssteigerung und Optimierung menschlicher Fähigkeiten diskutiert. Damit verbunden sind
grundlegende Fragen zu Arbeitsbedingungen, gesundheitlichen Risiken, gesellschaftlicher Akzeptanz
sowie zu Regulierung und Governance solcher Technologien. Das Verbundprojekt NEUROENHANCE
untersucht diese Entwicklungen aus einer interdisziplinären sozial-, geistes- und technikwissenschaftlichen
Perspektive. Ziel ist es, gesellschaftliche Erwartungen, technologische Entwicklungspfade und
regulatorische Herausforderungen systematisch zu analysieren und wissenschaftliche Grundlagen für eine
verantwortungsvolle Gestaltung neurotechnologischer Innovationen im Arbeitskontext zu entwickeln. Hierzu
kombiniert das Projekt sozialwissenschaftliche Analysen mit qualitativen empirischen Studien,
Experteninterviews, Stakeholder-Workshops sowie Szenario- und Governanceanalysen.
Im Teilprojekt an der TUB werden im Rahmen eines strukturierten Co-Kreationsprozesses konsistente
Zukunftsvisionen neurotechnologischer Arbeitssysteme entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Technologien zur
kognitiven, affektiven oder motorischen Leistungsmodulation sowie Monitoring-Systeme und die damit
verbundenen sozialen und ethischen Herausforderungen. Methodisch verbindet das Arbeitspaket Diskursund
Dokumentenanalysen mit Narrativ- und Metaphernanalysen sowie partizipativen Visionsworkshops mit
relevanten Stakeholdern. Auf dieser Grundlage werden Szenario-Vignetten und konsolidierte
Zukunftsvisionen entwickelt, die als Referenzrahmen für die empirische Untersuchung (AP3) und die
regulatorische Bewertung (AP4) dienen.

Beteiligte Mitarbeiter/innen

Leiter/innen

Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen

Weitere Mitarbeiter/innen

Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen

Lokale Einrichtungen

Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
Zentrale fakultätsübergreifende Einrichtungen
Universität Tübingen

Geldgeber

Hilfe

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