ProjektDie Libellenwanderung in Nordeuropa
Grunddaten
Titel:
Die Libellenwanderung in Nordeuropa
Laufzeit:
01.03.2027 bis 28.02.2030
Abstract / Kurz- beschreibung:
Unser Wissen über die Migration von Insekten ist begrenzt und für europäische Arten fehlt es fast vollständig. Unser Ziel ist daher, die zeitlichen und räumlichen Muster sowie die Folgen und Auslöser der Insektenmigration in Nordeuropa anhand von Libellen als Studiensystem zu beleuchten. Die Untersuchungsregion ist die Ostseeküste, an der die Wanderung von Libellen potenziell von Fennoskandinavien (Schweden, Finnland) bis zu den baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) und möglicherweise bis nach Polen und Deutschland reicht.
Die Kernhypothesen lauten, dass i) Libellula quadrimaculata, Sympetrum danae und Aeshna mixta im Herbst kettenförmig in Richtung Südwesten wandern, ii) die Wanderung von Libellen mit der Fortpflanzung am Zielort - und bei Zwischenstopps auf dem Weg – einhergeht, und sich nicht wandernde Teile von Populationen einer wandernden Art genetisch mit wandernden Teilen vermischen, sowie dass iii) hohe Populationsdichten im Larvenstadium in Verbindung mit günstigen Temperaturen migrationsrelevante Merkmale wie die Flügelform fördern und die Wanderung auslösen.
Wir werden eine Reihe innovativer und hochmoderner Methoden anwenden (dualer Isotopen-Tracer-Ansatz, KI-gestützte Nutzung von „Citizen Science“- kombiniert mit Experten-Daten, genetische Analysen, Kombination von Freilandbeobachtungen, Merkmalsanalysen und Experimenten). Unser Projekt wird dazu beitragen, die Wissenslücke über die Wanderung von Libellen im Allgemeinen und insbesondere in Nordeuropa zu schließen. Die im Rahmen unseres Projekts gewonnenen Erkenntnisse können als Grundlage für künftige Studien über die von wandernden Libellen erbrachten Ökosystemleistungen, wie zum Beispiel die Schädlingsbekämpfung oder den Nährstofftransfer, und über die Empfindlichkeit wandernder Arten gegenüber dem Klimawandel dienen.
Die Kernhypothesen lauten, dass i) Libellula quadrimaculata, Sympetrum danae und Aeshna mixta im Herbst kettenförmig in Richtung Südwesten wandern, ii) die Wanderung von Libellen mit der Fortpflanzung am Zielort - und bei Zwischenstopps auf dem Weg – einhergeht, und sich nicht wandernde Teile von Populationen einer wandernden Art genetisch mit wandernden Teilen vermischen, sowie dass iii) hohe Populationsdichten im Larvenstadium in Verbindung mit günstigen Temperaturen migrationsrelevante Merkmale wie die Flügelform fördern und die Wanderung auslösen.
Wir werden eine Reihe innovativer und hochmoderner Methoden anwenden (dualer Isotopen-Tracer-Ansatz, KI-gestützte Nutzung von „Citizen Science“- kombiniert mit Experten-Daten, genetische Analysen, Kombination von Freilandbeobachtungen, Merkmalsanalysen und Experimenten). Unser Projekt wird dazu beitragen, die Wissenslücke über die Wanderung von Libellen im Allgemeinen und insbesondere in Nordeuropa zu schließen. Die im Rahmen unseres Projekts gewonnenen Erkenntnisse können als Grundlage für künftige Studien über die von wandernden Libellen erbrachten Ökosystemleistungen, wie zum Beispiel die Schädlingsbekämpfung oder den Nährstofftransfer, und über die Empfindlichkeit wandernder Arten gegenüber dem Klimawandel dienen.
Schlüsselwörter:
Genetik
genetics
Isotope
isotopes
Libellen
Baltikum
Beteiligte Mitarbeiter/innen
Leiter/innen
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Universität Tübingen
Universität Tübingen
Forschungsbereich Geographie
Fachbereich Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Ansprechpartner/innen
Institut für Evolution und Ökologie
Fachbereich Biologie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Biologie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Lokale Einrichtungen
Forschungsbereich Geographie
Fachbereich Geowissenschaften
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Geldgeber
Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland